<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title></title>
	<atom:link href="https://nicole-ost.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://nicole-ost.de/</link>
	<description>Unternehmensberatung</description>
	<lastBuildDate>Sun, 03 May 2026 19:37:14 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://nicole-ost.de/wp-content/uploads/2021/11/Flavicon_fertig-150x150.png</url>
	<title></title>
	<link>https://nicole-ost.de/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Der größte Irrtum über Verantwortlichkeit in Hierarchie. Wer trägt eigentlich die Verantwortung?</title>
		<link>https://nicole-ost.de/verantwortung-in-hierarchien/</link>
					<comments>https://nicole-ost.de/verantwortung-in-hierarchien/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nicole Ost]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 May 2026 19:37:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenverantwortung Mitarbeiter]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung Geschäftsführung]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung in Hierarchien]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung Management]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://nicole-ost.de/?p=2740</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der größte Irrtum über Verantwortlichkeit in Hierarchie. &#8222;Wer trägt hier eigentlich die Verantwortung?&#8220; &#160; Es war ein ganz normales Gespräch unter alten Bekannten. Ein früherer Kollege aus meiner Zeit in der Bank, jemand mit jahrelanger Erfahrung, kluger Kopf, bodenständig. Wir sprachen über neue Arbeitsmodelle, über CoCreation, über Unternehmen, die Hierarchien abbauen. Da sagte er diesen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nicole-ost.de/verantwortung-in-hierarchien/">Der größte Irrtum über Verantwortlichkeit in Hierarchie. Wer trägt eigentlich die Verantwortung?</a> erschien zuerst auf <a href="https://nicole-ost.de"></a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1>Der größte Irrtum über Verantwortlichkeit in Hierarchie.<br />
&#8222;Wer trägt hier eigentlich die Verantwortung?&#8220;</h1>
<p>&nbsp;</p>
<p style="font-weight: 400;">Es war ein ganz normales Gespräch unter alten Bekannten. Ein früherer Kollege aus meiner Zeit in der Bank, jemand mit jahrelanger Erfahrung, kluger Kopf, bodenständig. Wir sprachen über neue Arbeitsmodelle, über CoCreation, über Unternehmen, die Hierarchien abbauen. Da sagte er diesen einen Satz:</p>
<p style="text-align: center;">|<em> „Ohne Hierarchie funktioniert das nicht. Dann übernimmt doch keiner mehr die Verantwortung.“</em></p>
<p style="font-weight: 400;">Ich habe kurz innegehalten. Nicht weil er falsch lag. Sondern weil er etwas ausgesprochen hat, das so viele Menschen in Unternehmen genau so denken. Eine Überzeugung, die tief sitzt, weil uns das jahrzehntelang genau so erklärt wurde.</p>
<p style="font-weight: 400;">Und die ich für einen grundlegenden Irrtum halte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Was dieser Satz über unser Denken verrät</h2>
<p style="font-weight: 400;">Wenn Mitarbeitende sagen, ohne Hierarchie übernehme niemand Verantwortung, dann denken sie eigentlich nicht über Verantwortung nach. Sie denken über Zuständigkeit nach. Über Kontrolle. Über die Frage: Wen kann ich fragen, wenn etwas nicht klappt? Und wer wird zur Rechenschaft gezogen?</p>
<p style="font-weight: 400;">Das ist verständlich. Wir sind in Systemen aufgewachsen, in denen Verantwortung immer von oben nach unten delegiert wurde. In der Schule war die Lehrerin zuständig. Zuhause die Eltern. Im Unternehmen der Vorgesetzte. Verantwortung und Hierarchieposition wurden so eng miteinander verknüpft, dass viele sie gar nicht mehr trennen können.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Konsequenz: Wer so sozialisiert wurde, braucht den Sicherheitsanker. Die Gewissheit, dass es über ihm jemanden gibt, der im Zweifel besser weiß, was zu tun ist.</p>
<p style="font-weight: 400;">Dieses Denken ist nicht bösartig. Es ist erlernt. Und es ist das eigentliche Problem.</p>
<p style="font-weight: 400;">Und das sei bitte nicht falsch verstanden: Wer so denkt, gibt sein Bestes. Aber es fehlt der innere Mut, mit der eigenen Kompetenz wirklich am richtigen Platz zu sitzen. Und an diesem Platz die volle Verantwortung für die eigenen Entscheidungen zu tragen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Die Illusion der Gesamtverantwortung</h2>
<p style="font-weight: 400;">Einige Zeit vor dem Gespräch mit meinem Bankkollegen traf ich einen ehemaligen Vorstandssprecher eines großen Mittelständlers, Milliardenumsätze, mehrere tausend Mitarbeitende weltweit. Er sprach über seine Rolle, über das, was ihn nachts beschäftigt hat. Und er benutzte einen Begriff, der mich genauso aufhorchen ließ: Organisationsverantwortung.</p>
<p style="font-weight: 400;">Seine Aufgabe sei es gewesen, sicherzustellen, dass alle Prozesse so aufgesetzt sind, dass nichts passieren kann.</p>
<p style="font-weight: 400;">Ich habe ihn gefragt, ob ihm das je gelungen sei.</p>
<p style="font-weight: 400;">Er hat gelacht. Nicht zynisch, sondern ehrlich. Natürlich nicht, sagte er. Aber das sei der Anspruch gewesen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Und genau hier liegt der Kern des Irrtums. Die Vorstellung, dass jemand an der Spitze einer Organisation die Verantwortung für das Handeln aller anderen tragen kann, ist nicht nur unrealistisch. Sie ist eine Fiktion, die das gesamte System krank macht.</p>
<p style="font-weight: 400;">Denn was passiert, wenn man ernsthaft versucht, diesen Anspruch einzulösen? Man baut Kontrollen auf. Dann Kontrollen der Kontrollen. Prozesse, die Prozesse absichern. Freigabeschleifen, Dokumentationspflichten, Berichtswege. Bürokratie, die in dem Moment entsteht, in dem man Verantwortung zentralisieren will, die sich nicht zentralisieren lässt.</p>
<p style="font-weight: 400;">Verantwortung in Hierarchien so zu organisieren, als könne sie nach oben gebündelt werden, erzeugt nicht mehr Sicherheit. Es erzeugt mehr Verwaltung, weniger Klarheit und im ungünstigsten Fall am Ende: Mitarbeitende, die aufgehört haben, sich selbst verantwortlich zu fühlen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Was Führungskräfte wirklich wollen</h2>
<p style="font-weight: 400;">Ich erlebe in meiner Beratungsarbeit regelmäßig, dass Führungskräfte mit dem Bild, das andere von ihrer Rolle haben, wenig anfangen können. Die wenigsten wollen Macht um der Macht willen. Die meisten wollen gestalten. Entscheiden. Dinge bewegen. Und sie wollen nicht, wie es manchmal von außen aussieht, dass alle auf sie warten.</p>
<p style="font-weight: 400;">Was Führungskräfte antreibt, ist in der Regel der Wunsch, etwas aufzubauen, das größer ist als sie selbst. Ein Team, das funktioniert. Ein Unternehmen, das wächst. Eine Richtung, der Menschen folgen, weil sie überzeugt sind, nicht weil sie müssen.</p>
<p style="font-weight: 400;">Aber das System zwingt sie in eine andere Rolle. Es sagt: Du trägst die Gesamtverantwortung. Du musst sicherstellen, dass nichts schiefläuft. Du bist der Flaschenhals jeder relevanten Entscheidung.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Frage, die ich Führungskräften gerne stelle, lautet: Wollen Sie wirklich die Verantwortung für das Handeln Ihrer Mitarbeitenden übernehmen? Nicht als rhetorische Frage. Als echte.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Antwort ist fast immer dieselbe: Nein, eigentlich nicht. Aber ich weiß nicht, wie es anders gehen soll.</p>
<p style="font-weight: 400;">Das ist der Punkt, an dem ein Gespräch wirklich interessant wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Was passiert, wenn etwas schiefläuft?</h2>
<p style="font-weight: 400;">Reden wir ehrlich darüber, was in der Realität passiert, wenn in einem Unternehmen etwas wirklich schiefläuft. Nicht die kleine Panne, sondern ein Fehler mit Konsequenzen.</p>
<p style="font-weight: 400;">In der Theorie trägt die Führung die Verantwortung. In der Praxis wird untersucht, wer konkret welche Entscheidung getroffen hat. Wer welche Information hatte. Wer gehandelt oder nicht gehandelt hat. Die juristische, die moralische, die persönliche Verantwortung landet am Ende bei denjenigen, die fehlerhaft gehandelt oder eine gebotene Handlung unterlassen haben.</p>
<p style="font-weight: 400;">Das ist kein Versagen des Systems. Das ist die einzig mögliche Logik. Denn Menschen können nur für ihr eigenes Handeln oder Unterlassen wirklich zur Verantwortung gezogen werden.</p>
<p style="font-weight: 400;">Der Vorstandsvorsitzende, der den Fehler eines Mitarbeitenden auf der anderen Seite der Organisation nicht kannte, trägt keine echte Verantwortung für diesen Fehler. Er trägt Verantwortung dafür, ob er die richtigen Strukturen und eine Kultur geschaffen hat, in der Mitarbeitende verantwortlich handeln können und wollen. Das ist ein wesentlicher Unterschied.</p>
<p style="font-weight: 400;">Dass keine Fehler passieren, ist eine Illusion. Aber wem nützt es, im Nachhinein Verantwortlichkeit zu verteilen? Der Fehler ist passiert und idealerweise sollte es jetzt um zwei Dinge gehen: 1. Der Fehler sollte sich nicht wiederholen. 2. Was können wir jetzt tun, um die Kohlen aus dem Feuer zu holen? Wie können wir weitermachen? Das spart die Zeit, in der mühsam Schuld verteilt wird.</p>
<p>In der Realität läuft es oft anders. Verantwortliche werden gesucht, die Schuld wandert wie eine heiße Kartoffel von einem zum nächsten. Weil Fehler Konsequenzen haben, die niemand tragen möchte und wir nie gelernt haben, gemeinsam aus ihnen zu lernen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Eigenverantwortung ist kein Hebel. Sie ist ein Prozess.</h2>
<p style="font-weight: 400;">Hier ist meine klare These: Jeder Mensch sollte die Verantwortung für sein eigenes Verhalten tragen. Sagen können: „Das war ich.“ ohne Angst vor Repressalien. Das ist keine radikale Forderung. Das ist eine anthropologische Tatsache.</p>
<p style="font-weight: 400;">Was das für Unternehmen bedeutet, ist nicht der Abbau von Führung. Es ist eine andere Qualität von Führung. Eine, die nicht Kontrolle als zentrales Instrument nutzt, sondern Klarheit. Die nicht fragt: Wer ist schuld? Sondern: Was war mein Beitrag zu diesem Ergebnis?</p>
<p style="font-weight: 400;">Eigenverantwortung bei Mitarbeitenden zu entwickeln, ist kein Schalter, den man umlegt. Es ist ein Prozess, der Zeit braucht, Vertrauen voraussetzt und eine Führungskultur erfordert, die diese Eigenverantwortung überhaupt zulässt.</p>
<p style="font-weight: 400;">Mitarbeitende, die jahrelang gelernt haben, dass Entscheidungen nach oben delegiert werden und dass Fehler Konsequenzen haben, für die andere zuständig sind, brauchen Zeit, um umzulernen. Das ist normal. Das ist menschlich. Und das ist kein Argument gegen den Prozess, sondern eines für geduldige, konsequente Begleitung.</p>
<p style="font-weight: 400;">Was ich in meiner Arbeit immer wieder erlebe: Wenn Mitarbeitende echte Spielräume bekommen, wenn sie merken, dass ihre Entscheidungen zählen und dass niemand ihnen die Verantwortung abnimmt, aber auch niemand sie damit alleinlässt, verändert sich etwas. Sie denken mit. Sie handeln. Sie entwickeln sich.</p>
<p style="font-weight: 400;">Das ist kein Kontrollverlust. Das ist Entwicklung. Und es ist der einzige Weg, wie ein Unternehmen aus sich selbst heraus wachsen kann.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Alternative kennen wir schon. Mehr Kontrolle, mehr Bürokratie, weniger Eigeninitiative, weniger Freude an der Arbeit. Und am Ende: eine Organisation, die sich selbst lähmt.</p>
<p style="font-weight: 400;">Die Frage ist nicht, ob wir uns das leisten können, Eigenverantwortung zu fördern. Die Frage ist, ob wir uns leisten können, es weiter nicht zu tun.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Fazit</h2>
<p style="font-weight: 400;">Der Satz meines Kollegen, ohne Hierarchie übernehme niemand Verantwortung, ist kein Denkfehler. Er ist ein ehrliches Abbild dessen, was wir gelernt haben.</p>
<p style="font-weight: 400;">Aber er beschreibt nicht die Realität. Er beschreibt eine Überzeugung, die wir prüfen müssen. Denn echte Verantwortung war nie eine Frage der Position. Sie war immer eine Frage des Handelns.</p>
<p style="font-weight: 400;">Und das Handeln liegt immer beim Menschen, der es ausführt. Nicht bei dem, der im Organigramm darüber steht</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Häufige Fragen</h2>
<h4 style="font-weight: 400;">Was bedeutet Verantwortung in Hierarchien wirklich?</h4>
<p style="font-weight: 400;">Verantwortung in Hierarchien wird oft mit Zuständigkeit verwechselt. Führungskräfte tragen Verantwortung für die Strukturen und die Kultur, die sie schaffen. Die Verantwortung für konkretes Handeln liegt aber immer bei dem Menschen, der handelt, unabhängig von seiner Position im Organigramm.</p>
<h4 style="font-weight: 400;">Kann eine Führungskraft wirklich Gesamtverantwortung übernehmen?</h4>
<p style="font-weight: 400;">Nein, nicht im eigentlichen Sinne. Die Vorstellung, dass eine Person an der Spitze für das Handeln aller Mitarbeitenden verantwortlich ist, ist eine Fiktion. Sie führt in der Praxis zu Kontrollsystemen und Bürokratie, nicht zu echter Sicherheit. Und wer Gesamtverantwortung übernimmt, nimmt sie gleichzeitig den anderen weg. Die Summe der Verantwortung im Unternehmen wird dadurch nicht größer. Sie verschiebt sich nur nach oben, und bleibt dort häufig abstrakt.</p>
<h4 style="font-weight: 400;">Was ist gelebte Eigenverantwortung im Unternehmen?</h4>
<p style="font-weight: 400;">Eigenverantwortung bedeutet, dass jeder Mensch für sein eigenes Handeln einsteht, aktiv mitdenkt und Entscheidungen in seinem Bereich trifft. Das Gegenteil ist das Abschieben von Entscheidungen nach oben, weil die Kultur es so verlangt.</p>
<h4 style="font-weight: 400;">Wie fördern Führungskräfte Eigenverantwortung bei Mitarbeitenden?</h4>
<p style="font-weight: 400;">Indem sie klare Spielräume definieren, Entscheidungen tatsächlich abgeben und eine Fehlerkultur schaffen, in der Fehler als Lernchance behandelt werden. Eigenverantwortung entsteht nicht durch Appell, sondern durch erlebte Handlungsfreiheit.</p>
<h4 style="font-weight: 400;">Warum erzeugt Gesamtverantwortung oben mehr Bürokratie?</h4>
<p><span style="font-weight: 400;">Weil der Versuch, Verantwortung zu zentralisieren, zwangsläufig Kontrollmechanismen erfordert. Je mehr Kontrolle, desto mehr Prozesse. Je mehr Prozesse, desto weniger Spielraum für eigenverantwortliches Handeln. Ein Kreislauf, der sich selbst verstärkt.</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nicole-ost.de/verantwortung-in-hierarchien/">Der größte Irrtum über Verantwortlichkeit in Hierarchie. Wer trägt eigentlich die Verantwortung?</a> erschien zuerst auf <a href="https://nicole-ost.de"></a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://nicole-ost.de/verantwortung-in-hierarchien/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Was bedeutet GFK &#8211; Gewaltfreie Kommunikation? Und wie kann die praktische Anwendung gelingen?</title>
		<link>https://nicole-ost.de/was-bedeutet-gfk-gewaltfreie-kommunikation-und-wie-kann-die-praktische-anwendung-gelingen/</link>
					<comments>https://nicole-ost.de/was-bedeutet-gfk-gewaltfreie-kommunikation-und-wie-kann-die-praktische-anwendung-gelingen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nicole]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jun 2022 19:03:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Bedürfnis]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Bitte]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühl]]></category>
		<category><![CDATA[gewaltfreie Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[GFK]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://nicole-ost.de/?p=2191</guid>

					<description><![CDATA[<p>Immer wieder fällt mir auf, wie wichtig und gleichzeitig schwierig Kommunikation ist. Eine Methode mit der man gegenseitiges Verständnis fördert, ist die gewaltfreie Kommunikation (GFK). Das Ziel der gewaltfreien Kommunikation ist es, Widerstände und Gegenangriffe des Gegenübers zu vermeiden. Wie geht GFK? Die folgenden vier Schritte sind bei der gewaltfreien Kommunikation zu durchlaufen: Beobachtung Gefühl [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nicole-ost.de/was-bedeutet-gfk-gewaltfreie-kommunikation-und-wie-kann-die-praktische-anwendung-gelingen/">Was bedeutet GFK &#8211; Gewaltfreie Kommunikation? Und wie kann die praktische Anwendung gelingen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://nicole-ost.de"></a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="2191" class="elementor elementor-2191" data-elementor-post-type="post">
						<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-590d141a elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="590d141a" data-element_type="section" data-e-type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-394b5ab1" data-id="394b5ab1" data-element_type="column" data-e-type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-760becf9 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="760becf9" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p style="font-weight: 400;">Immer wieder fällt mir auf, wie wichtig und gleichzeitig schwierig Kommunikation ist. Eine Methode mit der man gegenseitiges Verständnis fördert, ist die gewaltfreie Kommunikation (GFK). Das Ziel der gewaltfreien Kommunikation ist es, Widerstände und Gegenangriffe des Gegenübers zu vermeiden.</p><h2 style="font-weight: 400;">Wie geht GFK?</h2><p>Die folgenden vier Schritte sind bei der gewaltfreien Kommunikation zu durchlaufen:</p><ol><li>Beobachtung</li><li>Gefühl</li><li>Bedürfnis</li><li>Bitte</li></ol><p>Zum besseren Verständnis möchte ich die Methode an einem kurzen Beispiel beschreiben. Eine Führungskraft schreibt in einer Email eine Arbeitsanweisung an die Mitarbeiter, die mit den Worten endet: „… ich erwarte, dass Sie meine Anweisung befolgen, andernfalls wird das Konsequenzen haben.&#8220; Wenn ich das lese, kommt ein unangenehmes Gefühl in mir auf. Ich möchte sagen: &#8222;Das kommt sehr harsch bei mir an und ich habe Zweifel, dass Mitarbeiter dieser Aufforderung gern folgen. Mein Formulierungsvorschlag wäre: &gt;Bitte setzen Sie die oben beschriebenen Maßnahmen sofort um. Falls Sie dies bezüglich noch Fragen haben, adressieren Sie diese gern an mich, damit wir möglichst ohne Verzögerung und mit einem einheitlichen Verständnis starten können.&lt; &#8220; Diesen alternativen Formulierungsvorschlag würde ich als konstruktive Kritik beschreiben. Sobald ich andere Personen kritisiere, wenn auch konstruktiv, geraten diese häufig in einen Verteidigungs- oder Widerstands-Modus. Das ist eine schlechte Ausgangsposition, um den Blick auf die Formulierung aus einer anderen Perspektive zu öffnen.</p><p>Vor diesem Hintergrund untersuche ich auf den Auszug aus der Arbeitsanweisung mit der oben beschriebenen Methode der gewaltfreien Kommunikation-GFK:</p><h5 style="font-weight: 400;">1. Beobachtung</h5><p><span style="font-size: 16px;">Im ersten Schritt betrachte ich die Situation und formuliere wertfrei meine Beobachtung:<br /></span><span style="font-size: 16px;">Ich formuliere wie folgt: „Wenn ich die E-Mail lese, die Du Deinen Mitarbeitern geschrieben hast, …“</span></p><h5 style="font-weight: 400;">2. Gefühl</h5><p style="font-weight: 400;">Im zweiten Schritt drücke ich das dabei in mir aufkommenden Gefühl aus. Dies bringe ich z.B. folgendermaßen zum Ausdruck: „… bin ich unsicher, …“</p><h5 style="font-weight: 400;">3. Bedürfnis</h5><p style="font-weight: 400;">Im dritten Schritt nenne ich mein hinter diesem Gefühl liegendes Bedürfnis. Manchmal fällt es mir schwer, das Bedürfnis zu erkennen. Um auf das mit meinem Gefühl verknüpfte Bedürfnis zu kommen, frage ich mich: Was brauche ich abstrakt, allgemein, universell, damit ich in der konkreten Situation das zuvor beschriebene Gefühl nicht habe? Mein Satz könnte dann so weitergehen: „ … weil mir Kommunikation auf Augenhöhe wichtig ist …“</p><h5 style="font-weight: 400;">4. Bitte</h5><p style="font-weight: 400;">Im vierten Schritt bitte ich mein Gegenüber um eine konkrete Handlung oder Verhaltensweise. Um dem Anderen die Möglichkeit zu einer freien Entscheidung zu eröffnen, kann ich meine Bitte als Frage formulieren. Diese könnte wie folgt lauten: „Könntest Du deine Anweisung so formulieren, dass dem Empfänger der Botschaft Raum für Rückfragen bleibt, wenn die Anweisung bei ihm Fragen oder Widerstand auslöst?“</p><h4 style="font-weight: 400;">Vollständig lautet meine gewaltfreie Botschaft an die Führungskraft dann wie folgt:</h4><p style="font-weight: 400;">„Wenn ich die E-Mail lese, die Du Deinen Mitarbeitern geschrieben hast, bin ich unsicher, weil mir Kommunikation auf Augenhöhe wichtig ist. Was hältst Du davon, deine Anweisung so zu formulieren, dass den Empfängern der Botschaft Raum für Rückfragen bleibt?“</p><h2 style="font-weight: 400;">Praktische Anwendung der GFK oder akademische Worthülse?</h2><p style="font-weight: 400;">Diese Art der Kommunikation erscheint mir schwierig, wenn ich mir vorstelle, dass ich mich in einer emotional aufgeladenen Situation befinde. Dennoch sind die Gedanken der GFK wertvoll, wenn ich es schaffe, mich auf die vier Schritte der GFK zu besinnen, weil dies meinem Gegenüber erleichtert, sich meiner Sichtweise zu öffnen.</p><h4 style="font-weight: 400;">Was kann ich aus diesen vier Schritten der GFK Konkretes für meine Kommunikation mitnehmen?</h4><h5 style="font-weight: 400;">1. Beobachtung</h5><p style="font-weight: 400;">Beobachten und beschreiben ist neutral. Hier sind Bewertungen und Interpretationen fehl am Platz. Ich beschreibe, was ist, ohne zu bewerten oder zu interpretieren. Ich vermeide Bewertungen wie „Du bist &#8230;“</p><h5 style="font-weight: 400;">2. Gefühl</h5><p style="font-weight: 400;">Gefühle auszudrücken heißt zunächst wahrzunehmen, was ich fühle und dieses Gefühl zu benennen. Ich hüte mich vor Pseudogefühlen. Wenn ich beispielsweise sage: „Ich habe das Gefühl, dass du, deine Mitarbeiter unterdrückst.“, handelt es sich nicht um die Benennung eines echten Gefühls.  Auch wenn in diesem Satz, das Wort „Gefühl“ vorkommt, beschreibt es nicht, wie ich fühle, sondern es ist ein Gedanke, den ich denke. Ich könnten auch sagen: „Ich denke, dass du deine Mitarbeiter unterdrückst“. Es geht an diesem Punkt nicht darum, was ich denke oder wie ich etwas bewerte, sondern darum zu benennen, was ich fühle. Also fühle ich mich in die Situation ein und stelle fest, welches Gefühl sich zeigt.<br />Häufig folgt ein Gefühlszustand, wenn ich formuliere: „<strong>Ich bin….</strong> z.B. unsicher.“</p><h5 style="font-weight: 400;">3. Bedürfnis</h5><p style="font-weight: 400;">Im nächsten Schritt, möchte ich das Bedürfnis benennen, dass hinter dem oben genannten Gefühlt steht. Das fällt mir oft schwer. Bedürfnisse sind abstrakt, allgemein und gelten universell. Sie enthalten kein spezifisches Verhalten und keine bestimmte Person. Um das Bedürfnis zu benennen, kann ich mich fragen, was ich brauche, um mich im Leben in dieser Situation wohl zu fühlen? An dieser Stelle kommen die verinnerlichten Werte (z.B. Freiheit, Menschlichkeit, Klarheit, Offenheit, Integrität, Frieden oder Sicherheit) an die Oberfläche. Ich nehme mir Zeit, um zu schauen, welches Bedürfnis hinter meinem auftretenden Gefühl steht. Das ist sehr spannend und manchmal auch nicht so schnell zu identifizieren. Mir hilft an dieser Stelle etwas Abstand. Bei der Formulierung des Bedürfnisses achte ich darauf, dass es nicht klingt, als wolle ich Schuld zuweisen, wie z.B. durch Formulierungen wie „Ich bin traurig, weil DU … .“ Wenn ich bei mir bleibe, klingt der Satz nicht wie eine Schuldzuweisung, ich formuliere: „Ich bin traurig, weil mir Gleichberechtigung wichtig ist.“</p><h5 style="font-weight: 400;">4. Bitte</h5><p style="font-weight: 400;">Wenn ich in Schritt vier eine Bitte äußere, soll der Gesprächspartner die ehrliche Wahl haben, der Bitte zu entsprechen oder nicht zu entsprechen. Dies gelingt gut, wenn die Bitte in eine Frage gekleidet ist. Die Bitte sollte dabei nicht vage oder abstrakt formuliert sein, sondern klar und konkret.</p><h2 style="font-weight: 400;">Fazit:</h2><p style="font-weight: 400;">GFK ist ein guter Schlüssel auf dem Weg zu erfolgreicher Kommunikation. GFK kann eine andere Perspektive eröffnen. Dabei kommt es auf die eigene Haltung an. Nehme ich meinen Gesprächspartner ernst? Bin ich mir wirklich klar darüber, was mit mir ist (Schritte eins, zwei, drei)?<br />Es ist vielleicht überraschend, dass Entscheidungsfreiheit (Schritt vier) Kooperation auf der Gegenseite fördert. Wenn ich offen und authentisch auftrete, weiß mein Gegenüber woran er/sie ist und damit erfülle ich die Bedürfnisse meines GesprächspartnersIN nach Klarheit, Transparenz, Sicherheit und Verlässlichkeit und das steigert die Aussicht auf Erfolg der Kommunikation.</p><p style="font-weight: 400;"> </p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				</div>
		<p>Der Beitrag <a href="https://nicole-ost.de/was-bedeutet-gfk-gewaltfreie-kommunikation-und-wie-kann-die-praktische-anwendung-gelingen/">Was bedeutet GFK &#8211; Gewaltfreie Kommunikation? Und wie kann die praktische Anwendung gelingen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://nicole-ost.de"></a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://nicole-ost.de/was-bedeutet-gfk-gewaltfreie-kommunikation-und-wie-kann-die-praktische-anwendung-gelingen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie finde ich einen Weg, wenn ich im Leben feststecke?</title>
		<link>https://nicole-ost.de/wie-finde-ich-einen-weg/</link>
					<comments>https://nicole-ost.de/wie-finde-ich-einen-weg/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nicole]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Dec 2021 18:23:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[beruflich neu aufstellen]]></category>
		<category><![CDATA[Dinge ändern]]></category>
		<category><![CDATA[einen weg finden]]></category>
		<category><![CDATA[feststecken]]></category>
		<category><![CDATA[love it change it or leave it]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://nicole-ost.de/?p=1558</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heute möchte ich meine Gedanken zu dem bekannten Zitat: „Love it, change it or leave it“ von Henry Ford mit Ihnen teilen.Mir persönlich hat das Zitat dabei geholfen, mich beruflich noch einmal gänzlich neu aufzustellen. LOVE IT Ich habe mich unzählige Male gefragt: „Liebe ich meine Arbeit? Kann ich meine Arbeitsbedingungen akzeptieren? Gefällt mir das, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nicole-ost.de/wie-finde-ich-einen-weg/">Wie finde ich einen Weg, wenn ich im Leben feststecke?</a> erschien zuerst auf <a href="https://nicole-ost.de"></a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="1558" class="elementor elementor-1558" data-elementor-post-type="post">
						<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-43e2f515 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="43e2f515" data-element_type="section" data-e-type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-52dee368" data-id="52dee368" data-element_type="column" data-e-type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-1c5edf05 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="1c5edf05" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									
<p>Heute möchte ich meine Gedanken zu dem bekannten Zitat: „Love it, change it or leave it“ von Henry Ford mit Ihnen teilen.<br />Mir persönlich hat das Zitat dabei geholfen, mich beruflich noch einmal gänzlich neu aufzustellen.</p>
<h2>LOVE IT</h2>
<p><br />Ich habe mich unzählige Male gefragt: „Liebe ich meine Arbeit? Kann ich meine Arbeitsbedingungen akzeptieren? Gefällt mir das, was ist?“ Pauschal ließen sich so große Fragen nicht beantworten. Also habe ich granularer gefragt. „Liebe ich, was ich in meinem Beruf tue, mag ich meine Aufgaben, die Gespräche mit meinen Kollegen und meinen Kunden?“ Auch da war die Antwort nicht eindeutig, manches liebte ich anderes nicht. Also fragte ich mich: „Was liebe ich? Was nicht? Und warum?“<br />Mir war klar, dass das was ich liebte, so bleiben konnte wie es war, das andere musste ich ändern! <br />Mir fiel auf, dass ich bei manchen Dingen, dachte: „Ich liebe diese Aufgabe, <strong>aber</strong> die Prozesse funktionieren nicht richtig.“ Oder ich bemerkte: „Ich berate gern Kunden, <strong>aber</strong> meine Aufgabe verlangt im Ergebnis, ein Produkt zu verkaufen.“ Die im Nebensatz befindlichen Einschränkungen schienen „die Liebe, das Wohlgefühl, die Akzeptanz mit dem status quo“ zu behindern. Ich stellte mir also die Frage, wie ich diese Behinderung erkennen und beseitigen konnte. Zufriedenheit und Glück schienen sich nur mit <strong>bedingungsloser</strong> Liebe, Wohlbefinden und Akzeptanz einzustellen. Also fragte ich weiter: „Wann ist Liebe bedingungslos?“ Es schien auf der Hand zu liegen. Liebe ist bedingungslos, wenn sie nicht an eine Bedingung geknüpft ist. Selten sagte ich das allerdings so deutlich: „Ich liebe meine Arbeit unter der Bedingung, dass …. .“ Häufiger formulierte ich es folgendermaßen: „Ich mag meine Arbeit, ABER….“ Wenn dem Hauptsatz, ein Nebensatz folgt, der mit „aber“ beginnt, ist das so gut wie eine Bedingung. Die Liebe war nicht bedingungslos. Die uneingeschränkte Akzeptanz fehlte in manchen Bereichen. Mein Wohlbefinden war eingeschränkt. Es musste also etwas verändert werden.</p>
<h2>CHANGE IT</h2>
<p><br />Nun war ich mit meinen Überlegungen bei den Dingen angekommen, die ich nicht liebte oder nur unter einer Bedingung liebte. Also fragte ich mich lange Zeit: „Kann ich die Dinge ändern? Und wie kann ich die Dinge ändern?“ Dabei habe ich festgestellt, dass sich manches ändern ließ. Dazu musste ich oft viel Energie aufbringen, um andere zu überzeugen. Es gab auch Dinge, die ich einfach geändert habe. Das ging nur bei den Änderungen, für die ich die volle Verantwortung übernehmen wollte und konnte. So vergingen einige Jahre. Ich habe mich bemüht, alles zum Besseren zu verändern. Ich denke in dieser Zeit hat mir das gefallen, weil ich die Überzeugung hatte, dass ich gebraucht würde, um genau diese Änderungen anzustoßen. Irgendwann erkannte ich, dass es aussichtslos war. Ich versuchte ständig Dinge oder Menschen zu ändern, die sich gar nicht ändern (lassen) wollten. Das war sehr anstrengend und häufig auch nicht erfolgreich.</p>
<p>Dann erkannte ich eine entscheidende Sache mit Blick darauf, etwas verändern zu wollen: Die Veränderung im Außen anzustoßen, war sehr aufwendig und kräftezehrend. Es ging so viel Energie verloren, die ich für nutzbringende Dinge hätte einsetzen können. Was konnte ich also tun? Es zu akzeptieren, war keine Option. Oder doch? Ich änderte die Perspektive. Ich schaute nicht mehr darauf, was im Außen zu verändern war. Sondern ich begann, nach innen zu blicken. Die einzige Person, auf die ich tatsächlich so uneingeschränkten Einfluss nehmen konnte, wie es nötig war, war und bin ich selbst. Ich prüfte also noch einmal, ob ich mit meiner geänderten Sicht auf Personen und Umstände, meine Arbeit uneingeschränkt mögen konnte oder ob ich akzeptieren konnte, was sich nicht ändern ließ. Ich kam zu dem Ergebnis, dass ich manches, insbesondere einige Menschen mit meinem veränderten Blickwinkel plötzlich besser verstehen und auch so akzeptieren konnte, wie sie waren. Viele Arbeitsprozesse hingegen konnte ich weiterhin nicht akzeptieren, weil sie mir in wesentlichen Bereichen sinnlos erschienen. Was blieb also zu tun?</p>
<h2>LEAVE IT!</h2>
<p><br />Nach langer Prüfung und etlichen Schleifen in Überlegungen zu meinen Möglichkeiten in Bezug auf „love it“ und „change it“, kam ich zu dem Ergebnis, dass „leave it“ wirklich und ganz sicher die einzige noch verbleibende Option zur Verbesserung meiner Situation war. Den altbekannten und sicheren Arbeitsplatz zu verlassen, war trotzdem noch immer leichter gesagt als getan. Ich hatte in meinem Kopf die Vorstellung, dass ich zuerst eine tragfähige neue, bessere Idee haben müsste, um den Mut aufzubringen, meinen Arbeitsplatz aufgeben zu können. Erst als ich erkannte, dass diese Reihenfolge nur eine Vorstellung in meinem Kopf war und ich die Reihenfolge frei wählen konnte, konnte ich ins Vertrauen gehen und den Entschluss fassen, meine Arbeit zu verlassen, ohne einen konkreten Plan für meine berufliche Zukunft zu haben. Und siehe da, sobald ich fest entschlossen war zu gehen, kamen mir Ideen für meine berufliche Zukunft von ganz allein. Ich war mir sicher, dass ich an einem anderen Platz im Leben mehr würde bewirken können. Und da stehe ich nun mit der Idee für meine neue berufliche Zukunft und freue mich auf alles, was da kommen wird!</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p><br />Manchmal wünschen wir uns Einfachheit. Der Gedanke „love it, change it or leave it“ klingt einfach. Das Rezept in seinem Leben umzusetzen ist ganz sicher <strong>nicht </strong>einfach! Dazu braucht es Mut. Wenn wir sicher sind, dass wir alles dafür gegeben haben, die Sache zu lieben oder sie zu akzeptieren, können wir mutig sein. Wenn wir probiert haben die Menschen oder die Umstände zu verändern oder uns selbst zu verändern, um die Menschen und die Umstände akzeptieren zu können und dies doch nicht das gewünschte Ergebnis hervorgebracht hat, dürfen wir gehen und loslassen. Auch wenn das schwerfällt. Denn genau dann entsteht Raum für Kreativität und für Neues. Die Menschen und die Umstände bleiben dann so wie sie sind, nur eben ohne uns. Denn dann sind wir frei! Und wir können wieder beginnen, voller Freude glücklich zu sein.</p>
<p>Das sind meine Gedanken zu diesem Thema, inspiriert wurde ich durch diesen Beitrag: <a href="https://arbeits-abc.de/love-it-change-it-or-leave-it/" target="_blank" rel="noopener">https://arbeits-abc.de/love-it-change-it-or-leave-it/</a></p>
								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				</div>
		<p>Der Beitrag <a href="https://nicole-ost.de/wie-finde-ich-einen-weg/">Wie finde ich einen Weg, wenn ich im Leben feststecke?</a> erschien zuerst auf <a href="https://nicole-ost.de"></a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://nicole-ost.de/wie-finde-ich-einen-weg/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wozu brauchen wir Werte in herausfordernden Zeiten?</title>
		<link>https://nicole-ost.de/werte-in-herausfordernden-zeiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nicole]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Dec 2021 10:28:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Dankbarkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Orientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Respekt]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauen]]></category>
		<category><![CDATA[Werte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://nicole-ost.de/?p=1184</guid>

					<description><![CDATA[<p>Als ich in meinem Leben an einem Punkt angekommen war, wo ich die Orientierung verloren hatte, wo ich den Weg in die Zukunft nicht mehr klar erkennen konnte, bin ich auf meine Werte zurückgefallen, darauf, was für mich im Leben wichtig und wertvoll ist.Meine Gedanken zu diesen Werten möchte ich heute teilen. Respekt:&#160;Behandle Andere, wie [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://nicole-ost.de/werte-in-herausfordernden-zeiten/">Wozu brauchen wir Werte in herausfordernden Zeiten?</a> erschien zuerst auf <a href="https://nicole-ost.de"></a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="1184" class="elementor elementor-1184" data-elementor-post-type="post">
						<section class="elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-52d2bbd6 elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default" data-id="52d2bbd6" data-element_type="section" data-e-type="section">
						<div class="elementor-container elementor-column-gap-default">
					<div class="elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-371076e7" data-id="371076e7" data-element_type="column" data-e-type="column">
			<div class="elementor-widget-wrap elementor-element-populated">
						<div class="elementor-element elementor-element-5fce5be7 elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="5fce5be7" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									
<p>Als ich in meinem Leben an einem Punkt angekommen war, wo ich die Orientierung verloren hatte, wo ich den Weg in die Zukunft nicht mehr klar erkennen konnte, bin ich auf meine Werte zurückgefallen, darauf, was für mich im Leben wichtig und wertvoll ist.<br />Meine Gedanken zu diesen Werten möchte ich heute teilen.</p>

<p><strong>Respekt:</strong> Behandle Andere, wie du selbst behandelt werden möchtest.<br /><strong>Vertrauen:</strong> Im Vertrauen kannst du die Abwesenheit von Sicherheit ertragen.<br /><strong>Sicherheit:</strong> …ist eine Illusion. Es gibt keine absolute Sicherheit.<br /><strong>Freiheit:</strong> Ich kann tun, was ich möchte. Alle anderen können auch tun, was sie möchten. …setzt Bewusstsein und Bewusstheit voraus.<br /><strong>Dankbarkeit:</strong> …ist die Fähigkeit, Wertschätzung für etwas zu empfinden. Sie ist ein Gefühl, das alles verändern kann.<br /><strong>Liebe:</strong> Liebe ist! Liebe ist alles!<br /><strong>Eigenverantwortlichkeit:</strong> … ist die Fähigkeit, die Verantwortung für die eigenen Gedanken, Entscheidungen und Handlungen zu übernehmen.<br /><strong>Einfachheit:</strong> …ist das Gegenteil von Komplexität. … ist verstehbar und überschaubar und begreifbar.<br /><strong>Freude:</strong> …ist die Empfindung von Lebenslust.<br /><strong>Klarheit:</strong> …ist Berechenbarkeit, … ist Mangel von Interpretationsmöglichkeiten, … entsteht durch Transparenz, … ist eine Haltung.<br /><strong>Ehrlichkeit:</strong> …ist die Abwesenheit von Lüge, Betrug, geheimem Plan, … ist Offenheit über die eigenen Werte und Überzeugungen, … ist Klarheit.<br /><strong>Kreativität:</strong> …ist Schaffenskraft, wo Lösungen nicht auf der Hand liegen. … ist bunt, … ist anders, … ist immer wieder neu, … ist Veränderung und Weiterentwicklung.<br /><strong>Enthusiasmus:</strong> …ist Freude am Fortkommen und Weiterentwicklung. … ist nach außen gezeigte Motivation.<br /><strong>Leidenschaft:</strong> … entsteht aus Enthusiasmus. … Ist nie ein „das geht nicht“, sondern ein „wie finde ich eine Lösung?“ LEIDENschaft schafft kein Leiden, sondern beseitigt es.<br /><strong>Herzensweisheit:</strong> …ist die Vereinigung von Herz und Verstand.</p>

<p>Fazit: Wenn eine Situation unberechenbar ist, können wir durch eine klare Haltung zu unseren Werten auf einen guten Ausgang vertrauen. Die Werte und unsere Haltung zu ihnen helfen uns also in unsicheren Zeiten, nicht zu verharren, sondern voran zu gehen.</p>
								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				</div>
		<p>Der Beitrag <a href="https://nicole-ost.de/werte-in-herausfordernden-zeiten/">Wozu brauchen wir Werte in herausfordernden Zeiten?</a> erschien zuerst auf <a href="https://nicole-ost.de"></a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
